18
Jun
2015
49

Let’s talk about: Anni Friesinger

Mit einem symbolischen Startschuss hat am 1. Juni 2015 die Kooperation zwischen uns und Anni Friesinger-Postma begonnen. Die dreifache Olympia-Siegerin und 16-fache Weltmeisterin im Eisschnelllauf wird zunächst für zwei Jahre als Markenbotschafterin für unsere Marke Ergee auftreten. Im heutigen Let’s Talk about haben wir einmal genauer nachgefragt:

Du bist Botschafterin für Ergee bei KiK. Kennst Du die Marke aus Deiner Kindheit? Oder wie hast Du sie kennengelernt?
Fast jeder Wintersportler aus meiner Zeit kennt die Strumpfhosen und Wäsche von Ergee. Die „gelbe Ente“ war Siegel für Qualität, Funktionalität und etwas „Besonderes“.

Was überzeugt Dich bei Ergee?
Ergee ist eine Traditionsmarke aus Deutschland mit einer langen Geschichte. Die Qualität der Strumpfwaren und Wäsche kenne ich aus meiner Kindheit und schätze diese. Nun freue ich mich, in die Weiterentwicklung einbringen zu können.

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Was ist Dir generell wichtig bei Wäsche?
Wäsche soll unterstützen, sich gut anfühlen und gut aussehen.

Haben sich Deine Wünsche bzw. Anforderungen an Wäsche verändert, seit Du Mama bist?
In der Schwangerschaft und Stillzeit hatte ich natürlich andere Ansprüche an Wäsche als in der Zeit als Leistungssportler. Dennoch will ich modische Wäsche tragen, die mich hinsichtlich des Tragekomforts überzeugt.

Als Ergee-Botschafterin reihst Du Dich in eine berühmte Reihe von Promis wie Hildegard Knef oder Romy Schneider. Wie fühlt sich das für Dich an?
Ich fühle mich sehr geehrt und versuche mein Bestes zu geben. Ich liebe es mich in die Produktentwicklung einbringen zu können und mit meinem Fachwissen die Produkte zu verbessern.

Als Weltmeisterin und Olympionikin im Eisschnelllauf ist es logisch, dass Du Dich mit Sportwäsche auskennst. Was muss Sportwäsche erfüllen, damit Du sie gerne trägst?
Sportwäsche muss funktional sein, je nach Sporteinsatz und Intensität. Tragekomfort, Unterstützung ohne zu beengen und natürlich modisch und hip.

Gibt es Momente Deiner Karriere, die Dir im Gedächtnis sind, als wären sie gestern passiert? Welche?
Der erste Titel, ein Deutscher Meistertitel der Junioren mit 9 Jahren auf meiner Hausbahn in Inzell, der erste WM Titel und dann eben der erste Olympiasieg….einfach unvergessliche Momente.

Du hast im Juli 2010 Deine Karriere als Eisschnellläuferin beendet. War das eine schwere Entscheidung für Dich? Warum?
Das Eisschnelllaufen war meine erste große Liebe und solch ein Abschied fällt schwer. Aber die Gesundheit ging vor und ich musste meine Knieverletzung nun endgültig ausheilen. Aber ich hätte sehr gerne in Inzell bei der Einzelstrecken WM mit einem Titel meine Karriere abgeschlossen. So hätte auch der Kreis sich geschlossen.

Mit der Geburt Deiner Töchter Josephine 2011 und Elisabeth 2014 kam ja dann eine ganz neue Aufgabe auf Dich zu. Vom Profisport zur „Alleskönnerin“. Wie geht es Dir als Mama?
Ich liebe meine Töchter über alles und versuche so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Es ist sehr spannend Mutter zu sein, aber die Kinder fordern einen schon. Ich habe zum Glück eine tolle Mutter, die mich unterstützt und einen wunderbaren Kindergarten.

Deine beiden Mädchen sind jetzt 4 und 1 Jahr alt. Da ist eine Menge was los zuhause. Parallel bist Du beruflich stark eingespannt und viel unterwegs. Wie bekommst Du das alles unter einen Hut?
Es geht nichts ohne eine gute und strenge Planung. Josephine geht in den Kindergarten und Elisabeth ist meistens bei mir, folgt aber auch im September in Josephine’s Gruppe. Ohne die Hilfe meiner Mutter wäre dies sicher nicht möglich, aber es bleibt immer eine große Organisation.

Seit 2009 bist Du mit dem ehemaligen niederländischen Eisschnellläufer Ids Postma verheiratet. Hand aufs Herz – waren Eure Mädchen schon auf dem Eis? Könntet Ihr Euch vorstellen, dass sie in Eure Fußstapfen treten – besser gesagt in „Eure“ Schlittschuhe? Warum?
Josephine ist schon einige Male auf dem Eis gestanden. Sie ist wirklich ein Bewegungstalent und auch für andere Sportarten geeignet, hat aber leider wenig Geduld. Sie liebt Geschwindigkeit und Abwechslung. Über Elisabeth kann man noch nicht sehr viel sagen, denn sie macht nun ihre ersten Schritte. Wir würden es begrüßen und unterstützen, wenn sie in unsere Fußstapfen treten würden, aber forcieren nichts. Der ständige Vergleich mit den erfolgreichen Eltern kann auch belastend sein.

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