KINDER & BABY

Gute Nacht, Baby!

Es ist sicherlich eines der Themen, das junge Eltern am meisten beschäftigt: Der Schlaf des kleinen Lieblings. So sorgen sich Eltern nicht nur um die Frage, wie das Baby am besten in den Schlaf findet bzw. wie es irgendwann möglichst durchschläft – ein mindestens genauso wichtiges Thema ist der sichere Babyschlaf.

Den richtigen Babyschlafsack finden


Seit mehreren Jahren wird ganz „offiziell“ ein Schlafsack empfohlen und schon Neugeborene nicht mehr zuzudecken, sondern stattdessen in einem Schlafsack schlafen zu legen. Das hat einen ganz simplen Grund: Wird das Baby zugedeckt, könnte es unter die Decke rutschen und in Folge dessen ersticken. Dies kann bei einem guten sitzenden Schlafsack hingegen nicht passieren.
Was aber ist zu beachten beim Kauf eines Schlafsacks? Zum einen sollte er circa 30-40 cm größer sein als das Kind selbst. Bedenken muss man immer, dass der Kopf des Kindes natürlich nicht im Schlafsack steckt, das heisst gemessen wird ab Babys Schulter bis zum Fuß. So sollte ein Schlafsack für Neugeborene idealerweise eine Größe haben von 55 oder 60 cm. Ist er unten etwas zu lange, kann er umgeschlagen werden. Mindestens genauso wichtig aber ist der Halsausschnitt. Der sollte nämlich nicht zu weit sein, ansonsten könnte das Babys wiederum – ähnlich wie bei der Decke – hineinrutschen.
Erst ab circa 2 oder 3 Jahren benötigen die Kleinen dann keinen Schlafsack mehr. In einem Schlafsack sind sie nämlich auch noch im Kleinkindalter immer gut und warm verpackt. Daher gibt es Schlafsäcke bis zu einer Länge von mehr als einem Meter zu kaufen.


Was trägt Baby unter dem Schlafsack?


Genauso wichtig ist die Frage, was das Baby denn am besten im Schlafsack tragen sollte. Wenn man von der empfohlenen Schlaftemperatur von 16-18°C ausgeht, darf Baby „obenrum“ ruhig zweilagig bekleidet werden - immerhin hat es ja keine Decke. Dies könnte beispielsweise ein Langarmbody plus Schlafanzug sein. Oder man wählt den Schlafsack gleich langärmlig – dann reicht darunter meistens eine Stofflage aus. Im Sommer, bei höheren Raumtemperaturen oder bei Babys, die viel schwitzen, darf es ruhig auch ein bisschen luftiger sein. Das Thema „was ziehe ich Baby zum Schlafen an?“ ist also eher individuell und kann nicht pauschal beantwortet werden.



Generell gilt: das Baby lieber im Zwiebellook anziehen; das bedeutet, besser mehrere dünne Schichten als eine dicke. Außerdem schwitzen nicht alle Babys gleich. Ob es tatsächlich schwitzt, kann man im Nacken feststellen – der fühlt sich dann feucht und schwitzig an. Kalte Hände sind übrigens ganz normal! Hat das Kleine jedoch kalte Füße, könnten Wollsöckchen Abhilfe schaffen. Eine Überwärmung ist im Übrigen auch ein Faktor des plötzlichen Kindstodes und sollte daher möglichst vermieden werden. Ideal für Bettausstattung, sprich für Schlafsäcke und Schlafanzüge, sind natürliche Materialien wie Baumwolle, denn diese sind atmungsaktiv und fühlen sich angenehm auf der Haut an.

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