Mein Ausbildungsstart im BZE in Springe

Moin, mein Name ist Fabian B., ich bin 24 Jahre alt und habe zum 02.08.2021 die Aus- und Fortbildung als Fachwirt für Vertrieb im Einzelhandel bei KiK in Bielefeld begonnen.

Für mich fing die Ausbildung mit einem zwei-wöchigen Besuch im Bildungszentrum des Einzelhandels, kurz BZE, in Springe an. Zwei Wochen Seminar, ich war mir zuerst nicht sicher, was mich am BZE erwartet.

Doch die ganze Nervosität verschwand schon als ich am Springer Bahnhof ankam. Die Bushaltestelle, mit dem Bus 301 der quasi vor dem BZE hält, war nicht zu übersehen und ich war nicht der einzige mit Koffer und Rucksack auf dem Weg zum Bildungszentrum, zudem haben uns die Busfahrer auch schon angesehen, wo wir hinwollten.

Als nicht Geimpfter musste ich vor Zutritt in das Zimmer im BZE ein negatives Testergebnis vorlegen. Menschen, die geimpft sind, mussten den Nachweis erbringen, dass sie bereits seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft sind, anderweitig müssen auch Geimpfte ein negatives Testergebnis vorweisen.

Nachdem ich meine Taschen ausgepackt hatte, gab es auch schon Mittag um 12 Uhr. Danach fing es auch schon mit der ersten Vorlesung an. Die Stimmung war gelassen – trotz Corona. Natürlich gab es Richtlinien, an die wir uns halten mussten, gegessen wurde in aufgeteilten Gruppen mit ausreichend Abstand voneinander, auf den Fluren wurden Masken getragen, am Sitzplatz im Unterricht jedoch haben wir keine Masken tragen müssen, da auch in den Hörsälen genug Platz und Abstand für die ungefähr 20 Personen großen Klassen war.

Am zweiten Tag des Seminars gab es dann eine KiK interne Schulung von Frau Rogall und Herrn Wendler, nach einer netten Vorstellungsrunde, brachten sie uns KiK als Unternehmen näher und es wurden Fotos von uns, den Kursteilnehmern, gemacht.

Wie schon oben erwähnt war die Stimmung trotz Corona im BZE gelassen, die Dozenten waren für alle Fragen offen, einige sind abends, nach Unterrichtsschluss und Abendessen um 19:00 Uhr in die Hörsäle zu den Lerngruppen gestoßen, haben Fragen beantwortet und sind noch einmal intensiver auf die Themen eingegangen. Die Damen am Empfang waren für jedes Problem zu sprechen, ebenso wie der Nachtdienst.

Glück im Unglück, dass die hauseigene „Kneipe“ namens „Bildungslücke“ zwecks Corona geschlossen ist, denn am letzten Tag des Seminars, Samstag, wurde eine Klausur geschrieben – Kaufmännisches Rechnen. Dank der Vorbereitung im Unterricht und den gebildeten Lerngruppen in den Kursen, ist man gut vorbereitet in die Klausur gegangen.

Abschließend ist über mein Ausbildungsstart im BZE in Springe zu sagen, dass durch das Personal im Haus, die Dozenten und die Kursteilnehmer eine gute Lernatmosphäre geschaffen wird. Neben Lernen und Schach spielen auf dem hauseigenen Outside-Schachbrett, bietet das Bildungszentrum während der Pandemie-Zeit nicht viel, ebenso Springe. Man kann den anliegenden Berg erkunden, einen Spaziergang durch die Springer Innenstadt machen oder zum kleinen Einkaufscenter fahren, bestehend aus KiK und anderen Läden wie Reno, Edeka, Fressnapf oder dm, sonst ist es ruhig und ländlicher dort – ideale Bedingungen zum Lernen.

Fabian Braun 1