Eine duale Studentin berichtet über ihren Start ins Berufsleben bei KiK

Autor: Karoline Küssner

 

Mittlerweile sind einige Wochen seit dem offiziellen Ausbildungsstart 2019 vergangen. In dieser Zeit haben unsere „Erstis“ bereits zahlreiche Einblicke und Erfahrungen sammeln können. Um Euch diese Eindrücke näher zu bringen, habe ich meine Azubi-Kollegin Franka Graef interviewt. Franka hat im Juli 2019 ihr duales Studium „Business Administration“ bei KiK begonnen.

Hi Franka, schön, dass Du Zeit gefunden hast. Vielleicht kannst Du Dich einmal kurz vorstellen.

Mein Name ist Franka Graef, ich bin 20 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Hamm. 2018 hab ich am Elisabeth-Lüder-Berufskolleg in Hamm meine allgemeine Hochschulreife erlangt. Im Anschluss daran habe ich dann ein Freiwilliges Soziales Jahr beim TuS 1859 Hamm e.V. gemacht und dort viel mit Kindern gearbeitet. In meiner Freizeit spiele ich Fußball und Tennis. Mein duales Studium Bachelor of Arts – Business Administration mit der Vertiefung Handel – habe ich am 29.07.2019 bei KiK begonnen.

Wie bist Du überhaupt auf KiK aufmerksam geworden?

Nach meinem FSJ wollte ich dual studieren und habe im Internet gesehen, dass auch KiK ein solches Studium anbietet. Einige meiner Freunde und Bekannten arbeiten auch bei KiK und versicherten mir, dass KiK ein sehr guter Ausbildungsbetrieb ist.

Wieso gerade das duale Studium? Was gefällt Dir daran so gut?

Ganz einfach: Zusätzlich zu dem Bachelorabschluss erlange ich damit auch eine abgeschlossene Ausbildung. So ist beides kombiniert und ich kann Gelerntes in der Praxis direkt anwenden  und mir gefällt die Herausforderung, beides gleichzeitig zu absolvieren.

Wie verlief der Tag des Vorstellungsgesprächs und das Vorstellungsgespräch an sich?

Auf meine Bewerbung folgte eine E-Mail mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch.Am Tag des Vorstellungsgesprächs waren wir mehrere Bewerber, das half gegen die Nervosität.  Zu Anfang haben wir uns in großer Runde mit ca. 12 Teilnehmern vorgestellt und anschließend erzählt, , was wir bereits über das Unternehmen KiK wissen. Im Anschluss daran haben Frau Lotz, Frau Maletz und Frau Rogall  aus der Abteilung Aus- und Fortbildung erklärt, wie das duale Studium im Detail abläuft. Schließlich führte ich ein Einzelgespräch mit Frau Lotz und Frau Rogall. Die Atmosphäre war locker, sodass ich mich sehr  wohl gefühlt habe. Ich hatte das Gefühl, dass man sich auf Augenhöhe ungezwungen unterhalten kann. Bereits einen Tag nach dem Gespräch erhielt ich dann die Zusage. Ich habe mich sehr gefreut wie auch meine Ansprechpartnerinnen bei KiK, als ich Ihnen die  Annahme des Angebots telefonisch bestätigte

Während Deines Studiums läuft Deine Woche ja ein bisschen anders ab als bei anderen. Kannst Du kurz erklären, wie Deine Woche aufgebaut ist?

In einer regulären Woche bin ich an drei Tagen im Betrieb und an den zwei Tagen in der Uni oder in der Schule. Montags bin ich den ganzen Tag von 8 Uhr bis 17 Uhr  in der Uni (FOM Dortmund). Am Dienstag gehe ich von 7.45 Uhr bis 13.45 Uhr in die Schule (Hansa Berufskolleg Unna) und ab 14.15 Uhr bis 17.30 Uhr bin ich nochmal in der Uni. Mittwoch, Donnerstag und Freitag bin ich den ganzen Tag  bei KiK  und arbeite in  meiner Abteilung.

Welche Erwartungen hattest Du an das duale Studium  und  an das Unternehmen? Welche davon wurden erfüllt? Welche nicht?

Ich habe gehofft, dass Theorie  und Praxis gut ineinander greifen. Und das klappt: Hintergründe, die ich bereits von der Arbeit  kenne, begegneten mir in der Schule oder in der Uni. Und umgekehrt sind meine Kollegen immer bereit, mir zu helfen oder mich zu unterstützen, wenn ich in der Theorie mal etwas nicht verstehe. Das läuft bei Kik alles sehr kollegial. Sogar aus den älteren Jahrgängen der Studenten wurde mir schon ungefragt Hilfe angeboten. Das ist definitiv nicht selbstverständlich und darüber habe ich mich sehr gefreut.

Wie war der Wechsel von der Schule ins Berufsleben? Vermisst Du die Schule manchmal?

Ich vermisse die freie Zeit. Das Arbeiten  ist natürlich viel  zeitintensiver. Die Freizeit von damals hätte ich heute manchmal gern. Grundsätzlich gehe ich aber gerne arbeiten, was sicherlich auch daran liegt, dass ich in meiner derzeitigen Abteilung, der Personalentwicklung, sehr herzlich aufgenommen wurde. Das Team hat mir den Einstieg wirklich leicht gemacht. Ich fühle mich absolut integriert und werde auch wie ein vollständiges Teammitglied behandelt. Dass ich Azubi bin, bekomme ich hier auf jeden Fall nicht zu spüren. Für die Einarbeitung nehmen sich meine Kolleginnen ausreichend Zeit und für Rückfragen steht immer jemand zur Verfügung. Ich werde super unterstützt.

Auch wenn Du jetzt weniger Freizeit hast, gehst Du sicherlich deinen Hobbies nach. Welche sind das?

In meiner Freizeit gehe ich häufig zum Sport. Ich spiele schon lange Fußball und Tennis. Da die Trainingseinheiten immer abends sind, lässt sich das  problemlos machen. Und die restliche Zeit verbringe ich sehr gern mit Freunden und Familie.

Strammes Programm! Bleibt da überhaupt noch Zeit zum Lernen?

Klar, meistens montags und dienstags nach der Uni. Da kann ich direkt aufarbeiten und zusammenfassen, was an dem Tag Thema war. Da Freitag der Tag im Büro recht kurz ist, bleibt nachmittags auch noch Zeit zum Lernen und wenn es sein muss  – zum Beispiel in der Klausurenphase – gibt es ja auch noch den Samstag. Sonntag ist Ruhetag, da mach ich nichts für die Uni oder die Schule (lacht).

Was hattest Du vor dem Eintritt ins Unternehmen für ein Bild von KiK? Inwiefern hat sich dieses gewandelt?

Ehrlich gesagt: Ich habe nicht viel über KiK gewusst. Seitdem ich jedoch für KiK arbeite, weiß  ich, wie viele Menschen hier arbeiten und wie vielseitig die verschiedenen Arbeitsbereiche sind.

Was oder wer hat Dir geholfen sich schnell wohl zu fühlen? Oder eben weniger wohl zu fühlen?

Also wohl fühle ich mich definitiv. Dafür sorgen meine Arbeitskolleginnen und auch die vielen Bekannten, die ebenfalls hier arbeiten.

Grundsätzlich sind alle sehr freundlich bei KiK. Jeder grüßt jeden auf den Fluren, die Stimmung ist offen und respektvoll. Eine schöne Arbeitsatmosphäre, die hilft, hier schnell anzukommen und sich als Teil eines großen Teams zu fühlen.

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