Mein Auslandspraktikum in Kroatien (07.10.-02.11.2019)

Autorin: Dajana Karmazen

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Hallo zusammen. Ich möchte euch heute ein paar Eindrücke von meinem vierwöchigen Auslandspraktikum in Kroatien schildern. Mein Name ist Dajana, ich bin gebürtige Kroatin, 29 Jahre alt, wohne in Osnabrück und mache bei KiK meine Ausbildung zur Handelsfachwirtin. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie aufgeregt und froh ich war, als mir mein Bezirksleiter das Angebot für ein Auslands-Praktikum machte. Für mich klang es perfekt: eine ideale Mischung aus Beruflichem und Privatem. Und ich wusste sofort, dass dieses Praktikum etwas Besonderes für mich sein wird. Insgesamt dauerte das Praktikum 4 Wochen, wovon ich jede Woche eine bestimmte „Funktion“ übernahm und fand  in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien und in der Kleinstadt Čakovec im Norden des Landes statt.

Erste Woche des Praktikums

In der ersten Woche hieß es: erst einmal ankommen und das Team und die Filiale in Zagreb kennenlernen – eine Filiale in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt mit einer sehr guten Verkehrsanbindung.  Die Aufgaben in der Filiale waren mir bekannt: Ware annehmen und wegräumen, Tische und textile Wände und Ständer aufbauen, Laden sauber halten etc. Dennoch habe ich auch neue Sachen gelernt,  Ideen und Vorschläge sowohl gegeben als auch angenommen und ein tolles Team kennengelernt, welches dafür gesorgt hat, dass ich mich jede Minute wie in meiner eigenen Filiale und wie in meinem eigenen Team fühlte.

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Das Team. Ich bin die in dem schwarzen T-Shirt

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Zweite Woche des Praktikums

In der zweiten Woche gab es ein „Upgrade“ – nun sollte ich die Filiale leiten und die Funktion der Teamleiterin übernehmen. Klingt beängstigend und es war eine echte Herausforderung. Aber mit einem tollen Team ist alles halb so wild. Ich bekam jede Unterstützung, die ich brauchte, und gemeinsam haben wir diese zweite Woche gemeistert.

 

Dritte Woche des Praktikums

Diese Woche war ein Highlight, weil sie so vielseitig war. Ich habe zunächst zwei  Tage in der Zentrale in Zaprešić  – einer kleinen Stadt in der Nähe von Zagreb – gearbeitet. Dort habe ich den Vertrieb und die Abteilung für Bau und Einrichtung kennengelernt sowie in der Kassenhotline mitgearbeitet. Außerdem hatte ich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Geschäftsführer von KiK-Kroatien, KiK-Slowenien und KiK-Italien.  Nach dem Einsatz in der Zentrale folgte eine Tour mit einer Bezirksleiterin, die mehrere Filialen betreut. Gemeinsam haben wir auf diversen Rundgängen Früh- und Spätkontrollen sowie Kurzrevisionen in den Filialen durchgeführt.

Vierte Woche des Praktikums

In der letzten Woche war ich in Čakovec eingesezt. Dort begleitete ich den Umbau einer Filiale für eine Neueröffnung. Wusstet ihr, dass eine 800 m2 große Filiale mehr als 130 Paletten Ware braucht? Die Warenmenge ist wirklich überwältigend! Und ja, es ist eine Menge Arbeit. Aber es macht Spaß und lohnt sich auf jeden Fall. An meinem letzten Tag habe ich dann den Verkaufsleiter begleitet. Er hat mir seinen Alltag gezeigt  und über die gelungene Expansion in Kroatien berichtet. Es war wirklich ein sehr spannender Tag voller neuer Eindrücke.

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Hier seht ihr ein Foto, wie es vor Eröffnung aussah.

Mein Fazit:

Ein Praktikum in Kroatien würde ich immer wieder machen! Ich konnte mich beruflich weiterentwickeln, freie Zeit mit meiner Familie verbringen und jeden Tag etwas Neues lernen. Das ganze Praktikum war eine gute  Mischung aus Herausforderungen sowie beruflichen und privatem Vergnügen. Wenn auch Ihr jemals so ein tolles Angebot bekommt, dann macht es. Ihr könnt nur gewinnen!

Ich hoffe, ich konnte euch meine Erfahrung ein bisschen näher bringen. Danke, dass ihr hier wart und meinen Beitrag gelesen habt! Ich wünsche euch allen viel Erfolg in eurer beruflichen und privaten Zukunft!

Dajana Karmazen