Der erste Meilenstein meiner Aus- und Fortbildung ist geschafft!

Autor: Karoline Küssner

Ich begann meine kombinierte Aus- und Fortbildung zur Handelsfachwirtin (inklusive Kauffrau im Groß- und Außenhandel) im Juli 2018 bei KiK in der Europazentrale in Bönen.

Innerhalb meiner 18-monatigen Ausbildungszeit bin ich in unregelmäßigen Abständen in das Bildungszentrum des Einzelhandels nach Springe oder Goslar gefahren und habe dort jeweils zweiwöchige Seminare in einer Gruppe/Klasse besucht. Bis zur Abschlussprüfung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel besuchte ich insgesamt sechs Seminare. Davon haben wir in fünf Seminaren am Ende der zwei Wochen jeweils Klausuren über die geschulten Fächer geschrieben. Seminar Sechs war das Prüfungsvorbereitungsseminar in einem Hotel in Sehnde, weil zu dieser Zeit allen Teilnehmern des BZEs die schriftliche Abschlussprüfung bevorstanden, war das BZE so voll, dass wir auf ein naheliegendes Hotel ausweichen mussten. Dort haben wir uns innerhalb von 1,5 Wochen auf die schriftlichen Abschlussprüfungen vorbereitet und viele Prüfungsklausuren gemeinsam mit den Dozenten durchgearbeitet, um ein Gefühl für die Art der schriftlichen Abschlussprüfung zu bekommen.

Dienstag, der 26.11.2019 war der erste Prüfungstag und das schriftliche Prüfungsfach „Großhandelsgeschäfte“ stand auf dem Plan. Den Ablauf der schriftlichen Abschlussprüfung kann man sich ähnlich wie in der Abiturprüfung vorstellen. Die Tische im Raum waren weit auseinander gezogen und auf den Tischen lagen bereits unsere Prüfungsbögen. Jeder hatte also schon einen vorgegebenen Platz. Bevor wir anfangen konnten, hat uns die Aufsicht einiges erklärt und den Ablauf noch einmal kurz erläutert. Diese schriftliche Teilprüfung dauerte 180 Minuten. Am zweiten Prüfungstag (Mittwoch, den 27.11.2019) standen die beiden Themen „Kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Organisation“ (90 Minuten) und „Wirtschafts- und Sozialkunde“ (60 Minuten) auf dem Plan.

In den zwei darauffolgenden Tagen wurden wir noch auf die mündliche Abschlussprüfung vorbereitet, wobei uns eine Dozentin, die selber auch im Prüfungsausschuss sitzt, über den Ablauf der mündlichen Prüfung aufgeklärt und mit uns einige mögliche Übungsaufgaben durchgesprochen hat. Nach Ablauf der zwei Wochen sind wir nach Hause gefahren und waren sehr froh darüber, dass „wenigstens“ der schriftliche Teil der Abschlussprüfung geschafft war.

Am 15. Januar 2020 stand dann noch meine mündliche Prüfung an. Da wir unsere Prüfung bei der IHK in Hannover abgelegt hatten, mussten wir auch für die mündliche Prüfung nach Hannover fahren.

Die mündliche Abschlussprüfung dauerte insgesamt ca. 45 Minuten, wovon 15 Minuten der Vorbereitung und eigenen Bearbeitung der Aufgaben in einem extra Raum dienten. Nach der Vorbereitung stellte ich meine Ergebnisse im Prüfungsraum dem Prüfungsausschuss (bestehend aus drei Personen) vor und dieser stellte noch einige Nachfragen. Danach zog sich der Prüfungsausschuss zu einer kurzen Beratung (Beurteilungsaustausch & Benotungsfindung) zurück. Zum Abschluss bekam ich mein Feedback und meine Benotung mitgeteilt und meinen „Bestanden-Zettel“ übergeben.

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