KiK zeigt Flagge – unsere Mitgliedschaft im deutschen Textilbündnis

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Gemeinsam Verbesserungen entlang der Lieferkette erreichen

Das deutsche Textilbündnis existiert seit 2014. Es ist ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung initiiertes Bündnis aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen – auch KiK ist eins der Gründungsmitglieder. Das Ziel des Bündnisses ist es, nachhaltigen Textilien in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen und die Menschenrechte entlang der textilen Lieferkette einzuhalten sowie die Umwelt zu schonen.

Nur Multistakeholder-Initiativen können Branchenherausforderungen meistern

Das Bündnis hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Zivilgesellschaftliche Mitglieder, Politik und Wirtschaft sitzen gemeinsam an einem Tisch und verhandeln miteinander, anstatt sich den schwarzen Peter zuzuschieben. Doch leider ist das, was gut gedacht ist, bekanntlich nicht immer einfach in der Umsetzung. Denn entwicklungspolitische Forderungen und unternehmerische Realitäten treffen im Bündnis hart aufeinander. Oft wird die Tatsache, dass alle Mitglieder lediglich etwa 50 Prozent des Textilmarktes darstellen, beanstandet. Die Kritiker befürchten, dass die anderen 50 Prozent des Marktes eine Art Freifahrtschein für sich in Anspruch nehmen.

Als Gründungsmitglied des Bündnisses bezieht KiK deutlich Position und zeigt Flagge. „Wir sind lieber mit am Tisch als auf der Speisekarte“, sagt Britta Schrage-Oliva, bei KiK für wirtschaftspolitische Dialoge verantwortlich. „Die Mitgliedschaft im Bündnis ermöglicht es uns, regulatorische Maßnahmen zu verhandeln, anstatt ihnen ohne Stimme ausgeliefert zu sein. Wir profitieren von der Zusammenarbeit mit andern Unternehmen und zeigen, dass die Verbesserung der weltweiten Arbeitsbedingungen eine Branchenherausforderung ist und kein alleiniges KiK-Problem“, so Schrage-Oliva.

NHB 2017

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei KiK finden Sie in unserem letzten Nachhaltigkeitsbericht.

KiK steht fest zu Engagement im Textilbündnis

Im Rahmen des Textilbündnisses arbeiten KiK-Mitarbeiter aus den Bereichen Qualität, CSR, Sourcing und Unternehmenskommunikation aktiv in diversen Arbeitskreisen mit. „Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen“, ergänzt Ansgar Lohmann, Leiter des CSR-Bereiches bei KiK. „Viele Unternehmen sehen nur die Mehrarbeit durch das Bündnis und nicht die darin steckenden Chancen. Im Bündnis bekommen wir viele gute Erkenntnisse, wie wir unsere Lieferkette nachhaltiger gestalten. Das sind Maßnahmenpakete auf dem Silbertablett.“

Für KiK ist das Bündnis eine sinnvolle Bündelung von Branchenmaßnahmen, die ohne die Beteiligung der Regierung nicht möglich wären. „Dies ist als Erfolg zu werten und wir hoffen, dass es weitergeht!“

Unser Maßnahmenplan für das Jahr 2018 wurde auf der Homepage des deutschen Textilbündnis veröffentlicht.