Voller Einsatz für den Klimaschutz: KiK stattet 1.000ste Filiale mit LEDs aus

Stromsparen bei KiK mit neuer LED-Beleuchtung

Über 10 Millionen Kilowattstunden Strom und somit mehr als 5.000 Tonnen CO2-Emissionen – so hoch sind die Einsparungen, die KiK durch die Umrüstung der Filialbeleuchtungssysteme auf LED-Technik bisher generieren konnte. Eine Zahl die sich sehen lassen kann und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Zusammen mit elf deutschen Einzelhandelsunternehmen haben wir uns bereits 2015 den Zielen des Pariser Klimagipfels verpflichtet und eine gemeinsame Klimaschutzerklärung unterzeichnet. Ziel dieser Erklärung ist es, im Verbund und koordiniert durch den Handelsverband (HDE) 110 Mio. kg CO2 einzusparen und den Stromverbrauch jährlich etwa um den Bedarf einer Großstadt – also rund 200.000 Megawatt pro Stunde zu senken.

Unser Beitrag: LED statt Leuchtstoffröhre

Da die Beleuchtung in unseren Filialen den meisten Strom verbraucht und damit auch der größte CO2-Verursacher ist, lag es nahe genau hier anzufangen: Mehr als 1.000 Ladengeschäfte wurden seither von konventionellen Beleuchtungssystemen auf hocheffizienten LED-Technik umgerüstet. Neben allen neueröffneten und renovierten Filialen wurden auch immer mehr Bestandsimmobilien mit der zeitgemäßen und energiesparenden Technologie ausgestattet. Hierzu griff das KiK Energiemanagement nicht nur auf bestehende Technologien zurück, sondern entwickelte im Rahmen eines Projektes gemeinsam mit Phillips auch eine eigene Lampe, die genau auf die Bedürfnisse in den Filialen ausgerichtet ist. Und es geht zügig weiter:

Für ein nachhaltiges Energiemanagements sind die nächsten Maßnahmen vom Team des Energiemanagements unter der Leitung von Toma Marjanovic bereits geplant. Ihr ehrgeiziges Ziel: Bis Ende 2019 über 50 Prozent unserer Geschäfte in Deutschland mit LED-Technologie auszustatten.

Zusammenarbeit statt Konkurrenzkampf

Entscheidend für die erfolgreiche und effiziente Umsetzung der Maßnahmen ist neben dem eigenen Engagement vor allem die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Unterzeichnern des Klimaschutzabkommens des HDE. Regelmäßig treffen sich hier die Energiemanager der beteiligten Einzelhandelsunternehmen zum Austausch. „Konkurrenzkampf kennen wir dabei nicht. Hier unterstützt jeder jeden“, erklärt Toma Marjanovic. „Wir arbeiten ja für ein gemeinsames Ziel!“

Als Mitglied im Energieausschuss des HDE ist KiK zudem in viele weitere, energiepolitisch relevante Themen involviert und positioniert sich gemeinsam mit den übrigen Einzelhändlern zu anstehenden gesetzlichen Änderungen. So wurde beispielsweise im Zusammenhang mit den gesetzlichen vorgesehenen Energie-Audits eine deutliche Erleichterung durchgesetzt, indem die Pflicht zur Zuhilfenahme externer Berater gestrichen wurde.

Daraufhin nahm KiK die neueste Auditierung komplett in Eigenregie vor. Das begeisterte auch den Vorsitzenden des HDE-Energieausschusses, Jan-Oliver Heidrich: „Ich war schon sehr beeindruckt, wie schnell und konsequent KiK von der geschaffenen Möglichkeit Gebrauch gemacht hat. Das habe ich in der Konsequenz bei keinem anderen Unternehmen erkennen können. Eigentlich ist kein mir bekanntes Unternehmen bislang ohne externe Hilfe weitergekommen und mussten sich durch Dritte auditieren lassen.“

Engagement in Österreich von Ministerium gewürdigt

Parallel zu Deutschland ist das KiK-Energiemanagement übrigens auch in Österreich aktiv. Hier sogar mit Unterstützung des dortigen Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, welches entsprechende Fördermittel zur CO2-Einsparung bereit stellt und unseren Einsatz zur Umrüstung auf LED-Beleuchtung nun sogar mit einer offiziellen Danksagung würdigte.

Screenshot_Erklärung_LED_Einzelhandel