Accord on Fire and Building Safety

Als Folge des Einsturzes des Rana-Plaza-Gebäudes in Bangladesch haben mehr als 200 internationale Bekleidungsunternehmen und Gewerkschaften den „Accord on Fire and Building Safety“ ins Leben gerufen. KiK hat als zweites deutsches Unternehmen diesen Accord unterzeichnet, der sich bei den Fabriken um verbesserten Brandschutz, elektrische Sicherheit und Gebäudesicherheit kümmert. Alle Unterzeichner haben ihre Zulieferfabriken in Bangladesch dem Accord gemeldet und sich verpflichtet, diese praktisch und finanziell bei Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Ziel ist die Verbesserung der Arbeitssicherheit.

KiK hat dem Accord 190 Fabriken gemeldet. Alle Fabriken wurden mindestens einmal inspiziert. In 70 Prozent der Fälle sind die dokumentierten Mängel beseitigt, die Sanierungsmaßnahmen liegen größtenteils im Plan. Keine der vom Accord geschlossenen Fabriken hat für KiK produziert.

Der Verlängerung des Accord bis 2021 hat KiK als eines der ersten Mitglieder zugestimmt. Die Aktivitäten müssen fortgeführt werden, um die begonnenen Sanierungsmaßnahmen zu vollenden sowie den sozialen Dialog und die Vereinigungsfreiheit zu stärken. Mit dem neuen Accord können zudem weitere Zulieferer in der textilen Vorkette in die Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudesicherheit aufgenommen werden.

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