chemikalien

Chemikalien

Ein Schritt auf dem Weg zu besserer Kleidung ist der Schutz vor Schadstoffen in den Textilien. So regelt die europäische REACh-Verordnung die Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe. Darin sind u.a. Azofarbstoffe, die krebserzeugende Amine abspalten, in Textilien verboten.

Zusammen mit den Mitgliedern des Textilbündnisses hat sich KiK verpflichtet, einen über REACh hinausgehenden Schritt in Richtung Mode ohne Schadstoffe zu gehen. Ziel ist es, 100 problematische Chemikalien in der Textilproduktion schrittweise durch unbedenkliche Substanzen zu ersetzen bzw. nur in sehr niedrigen Konzentrationen zu verwenden.

Dazu hat das Textilbündnis im September 2016 die sogenannte MRSL-Liste von der ZDHC übernommen. Die Abkürzung ZDHC steht für die Vereinigung „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“. Auf der Manufacturing Restricted Substances List (MRSL) werden schädliche Chemikalien und Substanzen gelistet, die während der Produktion verwendet werden und in die Umwelt geraten könnten. Die ZDHC hat sich zum Ziel gesetzt, den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu minimieren und auf Chemikalien zu verzichten, für die es bereits nachhaltigere Alternativen gibt sowie weitere Ersatzstoffe zu fördern.