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Menschenrechtspolitik

Seit langem wird international über die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht von Unternehmen diskutiert. In den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) werden die Staaten als primäre Akteure für den Schutz der Menschenrechte definiert. Die Unternehmen sind aufgefordert, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten entlang ihrer Lieferkette einzuhalten, entsprechende Risiken in ihrer Geschäftstätigkeit zu identifizieren, negative Auswirkungen zu vermeiden und über diese Prozesse zu berichten.

Die Bundesregierung hat die UN-Leitprinzipien im Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) für Deutschland implementiert. KiK hat sich in die Diskussionen zur Ausgestaltung des NAP aktiv eingebracht.

2017 hat KiK seine Richtlinie für Menschenrechte veröffentlicht. In diesem Dokument ist das Verständnis von der Wahrung und Achtung der Menschenrechte im täglichen Austausch mit Lieferanten und im Rahmen unserer Due-Diligence-Prozesse dargelegt. Darin verpflichtet sich KiK, die Menschenreche in seinen Geschäftsprozessen und –beziehungen zu wahren, zu fördern und an der Beseitigung von Menschenrechtsverletzungen mitzuwirken. Dies beinhaltet auch, Beschwerdemechanismen aufzusetzen, mit deren Hilfe Betroffene von Menschenrechtsverletzungen uns informieren können, so dass wir zur Aufklärung beitragen.