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Mehrwegtaschen

Mehr als 6 Milliarden Plastiktüten werden jedes Jahr in Deutschland weggeschmissen. Nach dem Willen der EU soll der Verbrauch pro Kopf und Jahr bis 2025 auf 40 Tüten sinken.

Noch vor einer entsprechenden Vereinbarung des deutschen Einzelhandels mit dem Bundesumweltministerium hat KiK ein starkes Zeichen für die Umwelt gesetzt. Seit Oktober 2015 gibt es keine Plastiktüten mehr bei KiK zu kaufen. Das gilt für die Filialen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Ungarn. Mit dieser Maßnahme spart KiK insgesamt 25 Millionen Plastiktüten pro Jahr ein. Dies entspricht mehr als 570 Tonnen an Plastikmüll pro Jahr.

Der Schritt von KiK geht über die deutsche Vereinbarung hinaus. Während dort nur geregelt wurde, dass Plastiktüten nicht mehr kostenlos abgegeben werden, hat sich KiK entschieden, ganz auf Plastiktüten zu verzichten. Kostenpflichtig waren die Plastiktüten bei KiK im Übrigen schon immer.

Auch an der konsequenten Reduzierung von Umverpackungen arbeitet KiK kontinuierlich und ist bestrebt, den Anteil an Verpackungsmüll zu reduzieren bzw. bei Verpackungskartons auf noch umweltfreundlichere Varianten umzustellen.

Kunden können ihre Einkäufe in Tragetaschen aus Baumwolle oder aus Recycling-PET nach Hause bringen. Auf die bei vielen Händlern beliebten Papiertüten hat KiK bewusst verzichtet. Bei der Herstellung von Papiertüten werden fast doppelt so viele Ressourcen benötigt wie für die Herstellung einer Plastiktüte, doch wegen ihrer geringen Reißfestigkeit haben die Tüten aus Papier in der Regel nur eine kurze Lebensdauer.